Die Deutsche Bahn AG greift den Off Road Kids-Streetworkern seit der Vereinsgründung massiv unter die Arme: Alle Mitarbeiter dürfen seither kostenlos mit allen Zügen der Deutschen Bahn AG kreuz und quer durch Deutschland reisen und so beispielsweise Jugendliche zu Gesprächen mit deren Eltern oder Jugendämtern begleiten. Dieses System hat sich vielfach bewährt, da sich Straßenkinder häufig nicht trauen, alleine nach Hause zu fahren. Der damalige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Heinz Dürr, entschied 1994 ohne jedes Zögern, die Off Road Kids-Mitarbeiter mit übertragbaren NetzCards vollkommen mobil zu machen.
Bahnchef Dr. Rüdiger Grube führt die Förderung als Schirmherr und Beiratsvorsitzender der Off Road Kids Stiftung engagiert weiter, und so ist es den Streetworkern nach wie vor möglich, die Jugendlichen zu begleiten. Vor allem aber ist der Aktionsradius der Streetworker nicht nur auf eine Großstadt begrenzt. Für Off-Road-Kids ist über die langjährige Unterstützung durch die Deutsche Bahn AG von elementarer Bedeutung. So konnte ein perspektivenreiches Hilfeangebot verwirklicht werden, das Straßenkinder nicht länger von einer Stadt zur nächsten treibt.
Die Deutsche Bahn AG schenkte der Off-Road-Kids Stiftung die Rundungsüberschüsse (500.000 Euro) aus der D-Mark/Euro-Währungsumstellung und setzt damit einen ersten Meilenstein bei der dauerhaften Absicherung der Arbeit für Straßenkinder in Deutschland.









