Erwartungen
Straßenkinder wünschen sich »Normalität«. (Mit »Normalität« sind übliche Lebensverhältnisse gemeint.) Straßenkinder suchen nach Geborgenheit. Sie hoffen auf einen Schulabschluss, eine Berufsausbildung, eine eigene Wohnung und Arbeit.
Erwartungen
Straßenkinder haben es dort, wo sie herkommen, meist nicht mehr ertragen oder wurden schlicht hinausgeworfen. Auf der Straße sind sie nicht aus Jux und Tollheit, sondern aus Verzweiflung und Mangel an Alternativen. Entsprechend groß ist ihr Wunsch ausgeprägt, der Straße den Rücken zu kehren.
Hierzu subsumiert das Deutsche Jugendinstitut München (DJI) im Zwischenbericht der Studie »Straßenkinder« Expertengespräche unter dem Aspekt gesellschaftlicher Grenzen der Reintegration: »... andererseits sehen sie (Anm.: die Experten) die gesellschaftlichen Hindernisse immer höher werden, die sich der von vielen 'Straßenkindern' sehnlich gewünschten 'Rückkehr zur Normalität' mit (heiler) eigener Familie, Beruf, Haus und Auto entgegenstellen...« (S. 148 / 1995)








