Deutschland, Land der Ideen. Ausgewählter Ort 2009

Off Road Kids Stiftung

Schabelweg 4-6
78073 Bad Dürrheim
Telefon: (07726) 37878-260
Telefax: (07726) 37878-269
info (ät) offroadkids.de

Ihre Spende für Off Road Kids ist direkte Hilfe für Straßen-
kinder in Deutschland!

Die Straße ist keine gute Kinderstube

Die Off Road Kids Stiftung möchte mit ihrer überregionalen Straßensozialarbeit jugendlichen Ausreißern und jungen Volljährigen im Straßen- und Obdachlosenmilieu frühzeitig bei der Perspektivenrecherche helfen. Auf diese Weise sollen Straßenkinder-Karrieren in Deutschland von vorne herein vermieden werden.

Neue Perspektiven in den ersten sechs Tagen

Je schneller jungen Menschen geholfen werden kann, desto eher lassen sich lebensgefährdende Infektionen und der Absturz in die Alkohol- und Drogenabhängigkeit verhindern. Dies vereinfacht die Reintegration in die Familie oder in weiterführende Hilfen. Zudem werden Schulversäumnisse gering gehalten.

Daher hat die zügige Recherche nach der bestmöglichen Perspektive für den einzelnen jungen Menschen absolute Priorität. Dennoch: Bei Off Road Kids gibt es kein Zeitlimit für Beratungsangebote.

Junge Ausreißer und Straßenkinder sind vor allem in den Großstädten Berlin, Hamburg, Köln und im Ruhrgebiet anzutreffen. Häufig stammen sie aus dem ländlichen Raum. Städte wie Frankfurt, Stuttgart, München und Leipzig sind oft Durchreisestationen.
Überregionale Hilfe

Junge Ausreißer haben häufig gute Gründe, von Zuhause wegzulaufen: Vernachlässigung, Beziehungsabbrüche, Misshandlungen oder auch Missbrauch. Sie möchten ihre Situation selbst verbessern, was aber ohne fremde Hilfe kaum gelingen kann. Es fehlt ihnen meistens genau diese Einsicht.

Bei der Straßensozialarbeit werden in den Streetwork-Stationen in Berlin, Hamburg, Köln und Dortmund (mit dem Ruhrgebiet) insbesondere jugendliche Ausreißer beraten und betreut, die nicht aus diesen Städten stammen. Dies unterscheidet das überregionale Streetwork-Konzept von vorhandenen lokalen Hilfesystemen.

Die Off Road Kids Stiftung arbeitet deutschlandweit und ist nicht an Stadtgrenzen gebunden. Jugendliche können auch über weite Distanzen zur Familie am Heimatort oder zum zuständigen Jugendamt begleitet werden.