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"blauäugig"
Du suchst eine Rechtfertigung für Deinen Schmerz im Inneren.
Du suchst die Gründe für Dein Leben.
Drogen bestimmen es schon, ist das der Sinn?
Die Rasierklinge ist Deine ständige Begleiterin geworden.
Die Sehnsucht macht sich breit.

»Hilfe!« wolltest Du schreien, doch das Wort geht
in Deinem Schluchzen unter.
»Hilf Dir selbst!« ist Dein Motto geworden,
»Den Weg alleine zugehen« Deine Bestimmung.
»Selbstmitleid« ist Dein Gesprächspartner.
Noch ein Schritt weiter und Du fällst in die
tiefe Schlucht der Einsamkeit.

Du stehst dort auf dieser Brücke.
Die Autos fahren in Deine Richtung, aber in welche?

Du willst flüchten? Von dieser Welt?
Schlage eine andere Weise ein, denn durch Deine Kraft
verliert die Gesellschaft an MACHT!
Der Weg ist hart, den Du gewählt hast.
Deine Augen sehen ängstlich hervor.
Wer Dich noch liebt, fragst Du?
Du schaust auf Dein Handgelenk.
Du denkst an Vergangenes zurück.
Die Schläge, die Verbote, die
Verachtung und das Unverständnis.
Du ertastest das Messer in Deiner Tasche.
Nur das Vergangene gibt Dir den Mut aufzugeben.

(Autor: anonym)